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In den momentan schlechten Zeiten ist man froh um gute Nachrichten. Schwächelnde Euroländer wie Griechenland bescheren Käufern von Immobilien oder Bauherrn niedrige Zinssätze für Hypothekendarlehen. Es war nie so billig zu bauen oder zu kaufen wie jetzt, seit September 2005 als Baugeld auf dem Tiefstand war.
Zinssätze nahe am Tiefstand
So liegt beispielsweise der Zins bei einer Laufzeit von fünf Jahren nur 0,03 Prozent über dem Zinstief von 3,29 Prozent. Dies geht aus einer Mitteilung der FMH-Finanzberatung hervor. Bei einer Finanzierung über 5 Jahre darf man sich über einen Zinssatz ab 3,31 Prozent einstellen. Zehnjähriges Baugeld bekommt man in der Regel für etwa vier Prozent, dies ist jedoch abhängig von der Lage und dem Wert der Immobilie sowie der Bonität des Käufers. Im 15 jährigen Bereich liegt der Zinssatz für ein Hypothekendarlehen immer noch 0,4 Prozent über dem damaligen Tiefstand und somit bei 4,5 Prozent.
Zinsvergleich zahlt sich aus
Wer also nun mit dem Gedanken spielt sich eine Immobilie zu kaufen oder gar selbst zu bauen, sollte unbedingt die verschiedenen Angebote der Institute vergleichen. Trotz niedriger Zinssätze liegt die Spanne zwischen den Angeboten nach wie vor sehr hoch. So liegt der Zinsunterschied bei einem Darlehen von 200 000 Euro bei knapp 33 000 Euro. Bereits nur 0,1 Prozent geringere Zinsen machen im ersten Jahr 200 Euro und über 15 Jahre gerechnet 3700. Deshalb ist es wichtig die Angebote von Hypothekendarlehen zu vergleichen und den richtigen auszuwählen.